Projekt „WUTBOX"


Das Projekt „WUTBOX" wird im Rahmen von „Kunst und Kultur im digitalen Raum – CALL 2021“ (Land Niederösterreich und Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport) finanziert und umgesetzt. Es läuft von Oktober 2021 bis Dezember 2022 und richtet sich primär an Jugendliche, Künstler*innen und Bürger*innen der Landeshauptstadt St. Pölten.

Das Projekt verbindet Literatur und Politische Bildung mit jeder Menge Wut. Der Umgang mit der Wut auf politische Rahmenbedingungen und unerwünschte Auswirkungen politischer Entscheidungen auf unser alltägliches Leben steht im Zentrum der WUTBOX. Wohin mit unserer Wut? Wem gehört sie und was können wir Produktives, Kreatives oder Partizipatives mit ihr anfangen? Wie können wir unsere Wut positiv kanalisieren und sie in eine Stärke und Ressource verwandeln?

Wir halten Sie auf dieser Seite sowie über unsere Facebook-Page auf dem Laufenden, schauen Sie also regelmäßig vorbei!

Die einzelnen Schritte des Projekts:


1. Wutbox: Es wird eine WUTBOX gebaut (analog und digital), in der man seine Wut zurücklassen kann. Man spricht sie in ein Tablet oder ins Handy (Wutreden). Die analoge WUTBOX wird sich ab 3. Juni 2022 in der Franziskanergasse 4 in St. Pölten befinden. Die digitale WUTBOX hat ihren Platz im World Wide Web.

2. Wutreden: Sobald es genügend Wutreden gibt, werden Schreibaufträge für Schriftsteller*innen vergeben, um die Wutreden in etwas Kreatives und Produktives zu transformieren.

3. Wutworkshops: Parallel zu Punkt 1 werden WUT-Workshops mit Jugendlichen abgehalten, wo es darum geht, wie das kreative und partizipative Potential von Wut nutzbar gemacht werden und wie man seine Wut positiv kanalisieren kann.

4. Wutpräsentation: Die literarischen Wutreden werden in St. Pölten im Herbst 2022 von den zehn teilnehmenden Schriftsteller*innen öffentlich präsentiert.

5. Wut-Follow-up: Abschließend findet ein partizipativer Follow-up-Workshop mit politischen Vertreter*innen, Künstler*innen und Jugendlichen statt. Hier werden die Ergebnisse des Projekts reflektiert und Beteiligungsideen auf lokaler Ebene entwickelt.

Im Moment befinden wir uns bei Schritt 1 und Schritt 3: Die analoge WUTBOX wurde bereits von Christian Herzog (www.herzogdesign.at) und Serdar Songür gebaut und befindet sich bis 30. Juni in der Franziskanergasse 4 in St. Pölten . Auch die digitale WUTBOX (erstellt von Wolfgang Rechberger, www.pundR.at) ist schon online und kann hier besucht werden. Seit Mai finden außerdem Wut-Workshops mit Schulklassen statt.

Weitere Infos und bei Interesse an einem Wutworkshop: hermann.niklas@sapereaude.at


Wir halten Sie regelmäßig auf dem Laufenden und freuen uns, wenn Sie eine Wutrede beisteuern wollen und/oder bei der Präsentation der Wutreden im Herbst dabei sind.